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New Basket 92 Oberhausen e.V.       

Die nächsten Spiele

Sa. 30.03.2019
12h U12 - Uerdingen
18h U16-1 - Rhöndorf

So. 31.03.2019
10h U16-2 - Osterath
10h Bochum - U14-2
12h U18 - Wulfen
14h U14-1 - Dortmund
15h Velbert - D1
17h Kessel - D2

Sa. 06.04.2019
12h Osterather - U12
12h Köln - U14-1
17h D2 - Duisburg
17h Düsseldorf - U16-2
19h D1 - Grafenberg

So. 07.04.2019
10h U14-2 - Gerthe
12h Köln - U16-1
16h Sterkrade - U18

Sa. 13.04.2019
16h U16-1 - Reckl.hau.
20h Berg. Löwen 2 - D1

So. 14.04.2019
16h Hüls - D2

So. 05.05.2019
12h U18 - Münster

So. 12.05.2019
10h U16-2 - Kaarst

Sa. 18.05.2019
19h D1 - Duisburg
DM Ü35 (Sa.-So.)

Sa. 25.05.2019
17h Leverkusen - D1

So. 26.05.2019
10h U16-2 - Bochum

06.03.2019
WNBL
Saison endet im zweiten Achtelfinalspiel

Am vergangenen Samstag endete die WNBL-Saison 2018/19 für die Metropol Girls im zweiten Achtelfinalspiel gegen die ChemCats Chemnitz. Nach einem intensiven Spiel stand es schlussendlich 58:73 (17:16, 9:22, 19:17, 13:18) für die Gäste, denen wir an dieser Stelle herzlich zum Einzug ins Viertelfinale gratulieren und ihnen für den weiteren Saisonverlauf viel Erfolg wünschen.

 

Selbstsicher starteten die Metropol Girls ins Spiel. Eine klare Antwort auf Spiel eins, in dem sich die Ruhrgebietlerinnen sehr verunsichert präsentiert hatten! Angeführt von einer treffsicheren Lilly Kaprolat, die gleich zwei Dreier hintereinander versenkte, zeigten sich die Gastgeberinnen reboundstark und wachsam. Daran konnte auch Überraschungsgast Elea Gaba (17 Punkte) nicht viel ändern, setzte sie sich aber dennoch mit Erfahrung und Routine in der Zone gut in Szene. Im Gegenzug spielten die Metropol Girls schnell und konnten aus dem Schnellangriff im ersten Viertel ganze 10 Punkte erzielen.

 

Im zweiten Spielabschnitt ließen die ChemCats dann ein 3er-Feuerwerk los! 6 von 17 Würfe von der Dreierlinie versenkten sie in der ersten Spielhälfte und davon steuerte Rookie Nicole Brochlitz (Jahrgang 2004, 21 Punkte) gleich vier Dreier treffsicher bei.

 

Auf Seiten der Spielgemeinschaft herrschte im zweiten Viertel offensive Flaute. Obgleich man nur drei Ballverluste hatte und sich konsequent an den Plan hielt, Anabel Neuber-Valdez kalt zu stellen (die bis dato null Punkte aufzuweisen hatte), wollte der Ball bei den Gastgeberinnen einfach nicht reinfallen. Auch das Reboundverhältnis kippte in diesem Viertel und so gewährte man den gegnerischen Distanzschützinnen zu viele zweite Chancen, die diese in Punkte verwandelten. Dennoch kämpfte man sich durch einen zwischenzeitlichen 6:0-Run auf 25:27 wieder heran, musste dann aber drei weitere Dreipunktewürfe hinnehmen, sodass man mit zwölf Punkten Rückstand (26:38) in die Pause ging. Doch nach wie vor hatten alle das Ziel im Blick: "Spiel Nummer 3"

 

Starke Verteidigung von Mariele Werner, Amelie Kröner Johanna Mooshage und Lilit Stahlhut, die allesamt immer wieder Elea Gaba unter den Brettern beschäftigten und wortwörtlich um jeden Rebound kämpften, sorgte für einige Schnellangriffe, die die Metropol Girls erfolgreich verwandelten. Doch nun war Neuber-Valedez durch die defensive Umstellung auf einmal wieder präsent und scorte im Alleingang gleich dreimal in Folge via Korbleger. Eine Auszeit folgte, die für defensive Struktur und Klarheit sorgen sollte – man musste die Distanzwürfe kontrollieren und dennoch die individuell herausragenden Spielerinnen im Schach halten. Keine einfache Aufgabe, doch Julia Martin, Jill Kortenacker und Zoe Perlick machten jede Menge Druck am Ball und konnten so durch starke Teamverteidigung die Gegnerinnen zu Fehlern zwingen. Gepusht von einer deutlich besseren Defense glänzten unsere WNBL-Mädchen durch Kapitänin Marla Krizanovic, die obwohl sie stark angeschlagen war, ein tolles Spiel lieferte und nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Mitspielerinnen gekonnt in Szene setzte! Immer wieder kämpfte man sich an die Gäste heran, doch kaum hatte man die Acht-Punkte-Marke geknackt (29.Minute), kam von irgendwo wieder ein Distanzwurf her.

 

Mit minus zehn ging es in die letzte Spielperiode. Offensiv musste man sich mehr zutrauen, und dies tat man dann auch. Schon die erste Hälfte hatte gezeigt, dass zu wenige Spielerinnen den Mut hatten, aus der Distanz zu werfen. Ganze zehnmal mehr hatten die Chemnitzerinnen in dieser Phase von der Dreipunktelinie geworfen und auch aus dem Zweipunktebereich hatten sie sich in Sachen Sprungwürfen häufiger zum Abschluss durchgerungen. Im Zugzwang und der davonlaufenden Zeit nahmen sich die Metropol Girls um Vicky Suveyzdis ein Herz und gaben alles um das Blatt noch einmal zu wenden!

 

Leider ohne Erfolg...

 

Die Statistik zeigt wie eng das Spiel tatsächlich war: 14:16 Turnover, 10:9 Assists, 11:13 Steals, ...
Entscheidend waren leider letztendlich die Rebounds die man 37:45 an die Gäste verlor und die Trefferquote, die beinahe 20% Differenz ausmachte. Man sollte betonen, dass keine Spielerin zu keiner Sekunde das Spiel aufgegeben hat und dass bis zum Schluss alle Spielerinnen egal ob aktiv oder passiv das Spiel gelebt haben!

 

"Ich bin froh, dass wir uns spielerisch mit so einer Antwort auf den Fehlstart in die Playoffs haben verabschieden können! Die Mädchen haben alles so umgesetzt, wie wir es trainiert und vorbereitet hatten. Man muss den Chemnitzerinnen zugestehen, dass sie heute ein tolles Teamspiel mit toller Trefferquote präsentiert haben und sich nie vollkommen haben aus der Ruhe bringen lassen! Ich bin dennoch stolz auf unser Team!", resümiert Bea Waffenschmied.

 

Wir blicken auf eine turbulente Saison zurück, die Höhen wie Tiefen hatte, aber auch auf ein junges Team, das sehr viel Erfahrung in dieser recht kurzen Saison sammeln durfte. Wir möchten uns bedanken bei allen Spielerinnen, Eltern, Organisatoren und Offiziellen sowie bei allen Trainern, insbesondere auch bei Martin Schwarz, der uns leider in die Playoffs nicht mehr begleitet hatte, aber stets hinter uns stand.

 

Ein besonderer Dank gilt an unsere drei "ältesten" Spielerinnen des Jahrgangs 2001, die wir in der Spielzeit 2019/20 schmerzlich vermissen werden: Lea Gauger  (siehe Foto), Lilit Stahlhut und Vicky Suveyzdis! Vielen Dank für eure Zeit, euer Engagement, euer Herzblut, eure gute Laune, eure ehrlichen und direkten Worte, euren Einsatz, eure Mühen und euren Kampfgeist! Jede einzelne von euch hat auf ihre ganz individuelle Art und Weise das Team zu etwas ganz Besonderem gemacht! Alles Gute für die Zukunft!!!