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New Basket 92 Oberhausen e.V.       

Die nächsten Spiele

Sa. 23.02.2019
14h Duisburg - U14-1
19h D1 - Köln

So. 24.02.2019
10h U16-2 - ISD
12h Barmen - U12

Di. 26.02.2019
18:30h Recklingh. - U16-1

Sa. 02.03.2019 (BO)
14h WNBL - ChemCats

Mi. 06.03.2019
19:30h D2 - Sterkrade

Sa. 09.03.2019
14h U12 - Düsseldorf
16h U18 - Xanten
20h Bonn - D1

So. 10.03.2019
10h U14-1 - Duisburg
12h Düsseldorf - U14-2
12h U16-1 - Hagen
14h Uerdingen - U16-2
16h Ü35 - Frankenberg

Sa. 16.03.2019
10h U14-2 - Essen
14h ChemCats - WNBL

So. 17.03.2019
10h U16-2 - Frintrop
10h Bochum - U12
12h U14-1 - Berg. Löwen
14h U16-1 - Bonn
16h Emmerich - U18
18h Düsseldorf - D1

Sa. 23.03.2019
11h U14-2 - Herne
13h U12 - Hagen
13h Opladen - U14-1
18h Neuss - U16-1
19h D2 - Duisburg

So. 24.03.2019
14h Sterkrade - U16-2
16h D1 - Opladen

Sa. 30.03.2019
12h U12 - Uerdingen
18h U16-1 - Rhöndorf

So. 31.03.2019
10h U16-2 - Osterath
10h Bochum - U14-2
12h U18 - Wulfen
14h U14-1 - Dortmund
15h Velbert - D1
17h Kessel - D2

28.01.2019
WNBL
Erneute Niederlage in Oberhausen
Metropol Girls – TG Neuss Junior Tigers 52:64

Auch gegen die TG Neuss Junior Tigers konnten die Metropol Girls den in diesem Kalenderjahr noch ausstehenden Sieg nicht einfahren und musste eine bittere 52:64 Niederlage einstecken.

 

Den besseren Start erwischten die Gäste. Doch kamen die Gastgeberinnen um Lilly Kaprolat ab der 2. Spielminute im Spiel an und spielten stark auf. Trotz eines 6:0-Runs setzte man sich im 1. Viertel nicht ab und Neuss zog immer wieder mit, ganz gleich ob aus der Distanz oder am Brett. Frühe Fouls von Amelie Kröner (8. Minute, 3. persönliches Foul) brachten Unruhe in die Offense von Metropol, die Neuss für sich nutze um auszugleichen (1. Viertel 21:21).

 

Der zweite Spielabschnitt setzte sich ähnlich fort, bereits in der 12. Spielminute bekam die frisch eingewechselte Amelie Kröner erneut ein Foul und die Unsicherheit bei den Ruhrgebietlerinnen wurde nun auch deutlich sichtbar. Viele schlechte Entscheidungen auf dem Weg zum Korb und viele zu schnelle Würfe zerwarfen das Bild der ersten Spielperiode, in der man den Ball gekonnt bewegt hatte und die Gegnerinnen rotieren ließ. Lilit Stahlhut (Foto) war jetzt Lichtblick der Gäste auf dem Spielfeld und präsentierte sich stark im Rebound und im Drive zum Korb, doch auch heute schien für viele Spielerinnen die Freiwurflinie ein rotes Tuch zu sein (Halbzeit 8/20, 40%). Gekrönt wurde die schlechte Phase der Metropol Girls durch aufmerksame Tigerinnen, die die letzte Spielminute vor der Pause für einen 6:0-Lauf und damit die höchste Führung des gesamten Spiels ausnutzen. Spielstand zur Halbzeit 30:43 (2. Viertel 9:22).

 

Nach einer intensiven Halbzeitbesprechung zeigten die Metropol Girls sich wieder selbstbewusster und spielten insbesondere defensiv einen wesentlich anschaulicheren und attraktiveren Basketball als in der ersten Hälfte. Angeführt von Lilly Kaprolat, die direkt zu Beginn des Viertels zweimal in Folge für ihr Team traf, schien der Knoten geplatzt und bis in die 28. Spielminute kämpfte man sich defensiv Schritt für Schritt mit einem spektakulären 8:0-Lauf zurück ins Spiel und lag nun nur noch 3 Punkte zurück (28. Minute, 45:42). Die Umstellung auf "Small Ball" und mehr Tempo tat der Mannschaft sichtbar gut, auch wenn die "großen Ladies" das Spiel nun mehr oder weniger von der Bank beobachten mussten. Sophia Sondermann, die zum ersten Mal in dieser Saison im Metropol Trikot spielen konnte, brachte in dieser Phase frischen Wind ins Spiel und kompensierte toll die angeschlagene Julia Martin, die häufiger als gewohnt eine Pause einlegen musste. Erst in der 28. Spielminute fanden die Neusserinnen über die stark aufspielende Lana Spießbach (13 Punkte) zurück ins Spiel und ließ den Vorsprung der Gäste so erneut auf 11 Punkte ansteigen (3. Viertel 15:11).

 

Der letzte Spielabschnitt spiegelt in der unterirdischen offensiven Spielstatistik (25% FG, 10% 3P FG, 52,6% FT) zwar die fehlende Ausbeute im Angriff wieder, doch ist sie keineswegs ein Spiegelbild des Kampfgeistes, den das Team um Jill Kortenacker an diesem Heimspieltag präsentierte. "Der Wille war da, aber der Ball wollte nicht durch das Netz fallen", resümierten die Coaches. "Aus ganzen 10 Steals in der zweiten Hälfte und vielen 1-0-Aktionen produzieren wir einfach viel zu wenig Punkte, während die Gäste aus jedem Fehler scoren konnten!" Ärgerlich ist, dass man in diesem – auf beiden Seiten offensiv nicht sehenswerten – 4. Viertel (7:10) auch noch den direkten Vergleich mit einem Punkt abgegeben hatte und so in Gefahr schwebt am letzten Spieltag auf Platz 3 in der Gruppe abzurutschen. Denn eine weitere Niederlage würde bedeuten, dass die Neusserinnen in der Tabelle an den Metropol Girls vorbeiziehen können. Umso wichtiger ist es, den zweiten Derby-Sieg gegen Herne nach Hause zu bringen und die auswärts noch weiße Weste mit in die Playoffs zu nehmen!

 

Es spielten: Krizanovic, M. (4), Kortenacker, J. (2), Perlick, Z. (12/1 Dreier, 5 Steals), Kaprolat, L. (10/1), Birtner, H., Kröner, A. (6), Martin, J. (6), Werner, M., Stahlhut, L. (12,13 Rebounds), Laerbusch, G., Sondermann, S., Özpinar, Z.