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New Basket 92 Oberhausen e.V.       

Die nächsten Spiele

Sa. 02.11.2019
12h Dorsten-U14
16h Essen-D2
16h Borken-U16
18h Frankenb.-D1

So. 03.11.2019
12h D3-Kamp-Li.
14h Opladen-U18

Mi. 06.11.2019
19:30h D2-Duisburg

Sa. 09.11.2019
18h D1-Barmen

So. 10.11.2019
14h U16-Ochtrup
16h U18-Hilden
16h Ruhrort-D3

Mi. 13.11.2019
19:30h D3-Kamp-Li.

So. 17.11.2019
14h Bielefeld-D1

Mi. 27.11.2019
19:30h D2-Mettmann

Sa. 30.11.2019
18h D1-Düsseldorf

So. 01.12.2019
12h U14-Düsseldorf
14h U16-Eintr. Erle
16h U18-Sterkrade
18h Xanten-D3

21.05.2019
Sonstiges
New Baskets sind Deutscher Meister in der Ü35

Ganz schön groß ist der Pokal, den die Ü 35 am Ende in die Höhe strecken durfte. Die evo New Baskets Oberhausen gewannen als Ausrichter die Deutsche Meisterschaft in überzeugender Manier und ohne Niederlage und setzten insbesondere im Finale gegen den Titelverteidiger Sandhausen ein fettes Ausrufezeichen.

 

Von Samstagmorgen bis Sonntagnachmittag wurde fleißig geworfen. Gespielt wurde im Modus Jeder gegen Jeden, neben Ausrichter NBO und Titelverteidiger Sandhausen (eigentlich als SG Sandhausen/Karlsruhe/Pforzheim) waren noch die DJK Frankenberg Aachen, ETV Hamburg und die Spielgemeinschaft SG Kronberg/Bad Homburg/Grünberg im Rennen.

 

Souveräner Auftaktsieg

 

Am Samstag kristallisierte sich erst einmal ein Dreikampf heraus. NBO gewann das Auftaktspiel souverän gegen Aachen, auch wenn insbesondere zu Beginn noch etwas Sand im Getriebe war. Ein Krimi wurde die Partie, in der die Hamburger sich mit einem 35:34 so knapp wie nur möglich gegen die Spielgemeinschaft von Grünberg durchsetzte. Weil Aachen gegen Sandhausen im Spiel darauf mit 34:46 bereits die zweite Niederlage hinnehmen musste, war Frankenberg damit raus aus der Verlosung.

 

Auch Grünberg hätte sich nach dem zweiten Auftritt sehr strecken müssen, um noch in das Meisterrennen aktiv eingreifen zu können. Gegen NBO hatte die Spielgemeinschaft nicht wirklich eine Chance. 49:28 hieß es letztlich auf dem Spielberichtsbogen, auch weil NBO einfach zu viele spielerische Waffen hatte, gegen die sich die Gäste hätten stemmen müssen.

 

 Das letzte Spiel am Samstagabend war dann schon ein kleiner Vorgriff auf die Entscheidungen am Sonntag. Mit Hamburg und Sandhausen trafen hier zwei bisher ungeschlagene Teams aufeinander. Der Sieger würde tags drauf gegen NBO dann die Chance bekommen, die Meisterschaft einzutüten. Erneut sorgten die Damen aus dem Norden für eine gehörige Portion Spannung. Titelverteidiger Sandhausen konnte sich da nicht wirklich absetzen, insbesondere die starke Aufbauspielerin der Hamburgerinnen bereitete der Spielgemeinschaft aus Baden-Württemberg arge Probleme. Wieder deutete sich ein Fotofinish an, diesmal jedoch mit schlechterem Ausgang für Hamburg – 47:43 gewann die Spielgemeinschaft und hielt damit den Traum von der Titelverteidigung am Leben.

 

Schmerzende Knochen

 

Weiter ging es dann am Sonntagmorgen, sicher bei der ein oder anderen Spielerin mit schmerzenden Knochen. Die DJK Frankenberg Aachen beispielsweise kam auch am Sonntagmorgen nicht wirklich in den Tritt und wurde vom ETV Hamburg mit 54:29 vom Parkett geschrubbt. Darauffolgend kam es zum Duell der beiden Spielgemeinschaften, bei dem sich die Heimfans natürlich auf die Seite von Grünberg stellten. Ein Sieg gegen Sandhausen, und damit die erste Niederlage des Titelverteidigers, würde die Ausgangslage der New Baskets verbessern.

 

Ob es am zusätzlichen Fanaufgebot lag, wird sich nicht endgültig klären lassen, doch Grünberg stellte dem Meister in beeindruckend klarer 53:41-Manier ein Bein. Das wäre alles aber nichts wert gewesen, wenn NBO gegen Hamburg verlieren würde und zur Pause gestaltete sich das Duell mit 18:11 durchaus auf Augenhöhe. Doch NBO konnte eben noch einmal einen Gang hochschalten und machte mit dem 41:24 einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft.

 

Grünbergs 53:33 war nun ein kleines Vorspiel auf das Finale, denn Sandhausen hätte mit einem Sieg das ganze Turnier für NBO beenden können. Beide hätten dann eine Niederlage, den direkten Vergleich aber hatte Sandhausen gewonnen. So hatten die Spielplanmacher ein gutes Näschen und bescherten ein waschechtes Endspiel um die deutsche Meisterschaft.

 

Pokal in die Höhe gestreckt

 

Hier hätte man sich dann aber etwas mehr Spannung erwartet. Sandhausen gingen sichtbar die Körner aus, NBO konnte beinahe ohne Qualitätsverlust durchwechseln. Dazu merkte man den New Baskets mit Trainerin Nicole Telke den Willen, endlich wieder deutscher Meister zu werden, einfach an. Kein Wunder, dass mit 50:21 letztlich das Endspiel auch die deutlichste Partie des Wochenendes war.

 

Bei der abschließenden Siegerehrung merkte man dann allerdings auch beim neuen Meister die schwindenden Kräfte nach so einem intensiven Wochenende. Genug Muskelschmalz um den großen Pokal aber gemeinsam in die Höhe zu strecken, war dann aber doch noch vorhanden.

 

Text: Geronimo Köllner
Foto: Franz Naskrent