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New Basket 92 Oberhausen e.V.       

Die nächsten Spiele

Sa. 14.09.2019
18h D1 - Recklinghausen

09.05.2019
U15-1
U16 der NBO kehrt mit viel Erfahrung aus Berlin zurück

Die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft war unter dem Strich eine Nummer zu groß, trotzdem enttäuschten die NBO-Mädchen keineswegs.

 

"Es war trotzdem eine tolle Erfahrung für die Mädchen und wir haben uns insgesamt gut präsentiert", zieht Ralf Weßlowski sein Fazit aus dem Wochenende bei der Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft der U16 von den evo New Baskets Oberhausen. Nach dem zweiten Platz in der Liga ging es also in die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. In einer Vierergruppe wurde in Berlin um den Einzug ins Top-Four für die DM gespielt. NBO landete punktlos auf dem letzten Platz, unzufrieden musste dennoch niemand sein.

 

Denn Pech mit der Auslosung hatte NBO dann schon. Zu Beginn ging es gegen den designierten Deutschen Meister TuS Lichterfelde. "Die waren schon bärenstark. Keine Ahnung wie viele Hände ich da am Ende abgeklatscht habe", spricht Weßlowski die große Quali- und Quantität im Team des Meisters aus dem Norden an. Nach knappem ersten Viertel schwanden bei der Mannschaft von Nicole Telke und Weßlowski merklich die Kräfte.

 

Lob gab’s allerdings von den Siegern, die hatten es zu Beginn laut eigener Aussage schon lange nicht mehr so knapp. Der 32:97-Endstand war dann klar und deutlich, die Niederlage aber auch irgendwie eingeplant. Wichtiger war nun das Spiel gegen die RheinStars am Sonntagmorgen.

 

NRW-Duell blieb lange offen

 

Hier ging es hin und her, bis der Meister seinen Verfolger mit einem 20:4-Lauf abschüttelte. NBO versuchte immer wieder den Rückstand aufzuholen, hatte dann aber auch mit Foulproblemen zu kämpfen und unterlag letztlich mit 53:76. Weil die RheinStars gegen ALBA Berlin am Samstag bereits siegreich waren, wäre der zweite Platz nur noch durch eine bessere Korbbilanz – und natürlich einem Sieg über ALBA – möglich gewesen. Die zogen den körperlich klar unterlegenen New Baskets aber mit einer intensiven Spielweise früh den Zahn und gewannen 70:47.

 

"Da haben die Schiedsrichter viel laufen lassen und das war definitiv ein Vorteil für Berlin", ärgert sich Weßlowski dann doch ein bisschen. Zu den acht besten Teams im Land gehört zu haben, ist dann aber doch eine ziemlich gute Auszeichnung, insbesondere im Hinblick auf die Meldung der eigenen Nachwuchsbundesliga-Truppe für die kommende Saison.

 

Foto: Michael Dahlke
Text: Geronimo Göllner