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New Basket 92 Oberhausen e.V.       

Die nächsten Spiele

Sa. 14.09.2019
18h D1 - Recklinghausen

12.01.2019
1. Damen
Für die New Baskets könnte diese Saison alles so schön sein

Eigentlich läuft`s in der Liga und erst Recht im Pokal. Die Mannschaft ist gewachsen. Für den Aufstieg wird es wohl dennoch nicht reichen.

 

Mit nur einer Niederlage seit dem Saisonstart sieht eigentlich alles nach einer richtig zufriedenstellenden Zwischenbilanz aus. Durch die Capitol Baskets aus Düsseldorf bleibt das Gefühl allerdings zwiegespalten. "Die Saison ist natürlich ärgerlich", weiß auch Trainer Ralf Weßlowski. Die Landeshauptstädter haben mit ihrem starken Kader keine Konkurrenz in der Liga und wären wohl auch in der Regionalliga unter den Topteams.

 

"Wir haben ansonsten jedes Spiel gewonnen, tun uns manchmal aber doch ziemlich schwer", weiß der Linienchef. Acht Siege aus neun Spielen sind eine sehr ordentliche Bilanz, durch den Rückzug des Garather SV stehen noch Duelle gegen BG Duisburg West (26. Januar) und SC Fast-Break Leverkusen (3. Februar) zum Abschluss der Hinrunde an. Duisburg steht bei zehn Punkten aus sieben Spielen auf Rang drei, Leverkusen erst mit zwei Siegen aus sieben Spielen.

 

Kein Patzer von Düsseldorf in Sicht

 

Doch auch wenn beide Spiele gewonnen werden würden, Düsseldorf macht keine Anstalten zu patzen und da nur der Erste in die Regionalliga darf, ist der direkte Wiederaufstieg fast schon vom Tisch. Das ist natürlich für die Motivation ein großer Schlag. Doch Weßlowski freut sich, dass aus der Mannschaft ein echtes Gefüge geworden ist. "Ich denke, da haben wir schon einen großen Schritt gemacht", erzählt er. Die Brücke zwischen Jung und Alt ist vielleicht auch durch den Zusammenschluss der ersten und zweiten Mannschaft im Sommer endlich geschlagen worden. Nun geht es darum, auch die Chemie auf dem Platz fortzuführen. "Hier sieht man dann zu häufig, wie abhängig wir von Sarah Zierhut sind. Da müssen wir hinkommen, dass wir auch ohne sie konstant gut spielen."

 

Mehr Spielerinnen sollen Initiative zeigen

 

Damit will Weßlowski natürlich nicht auf seine Spitzenspielerin verzichten, sondern würde sich viel mehr über mehr Initiative des Teams freuen. "Wir haben ja genügend erfahrene Regionalligaspielerinnen. Jetzt würde ich mir aber wünschen, dass sie individuell an sich arbeiten und nicht nur das machen, was sie seit Jahren machen." Zu häufig verfallen die New Baskets in gewohnte Muster und lassen dort dann Spielwitz vermissen. Qualitativ reicht das in den meisten Fällen dann eben auch so, doch für die Topspiele wäre hier noch ein Leistungssprung hilfreich.

 

Topspiele wie gegen die Regionalligisten im Pokal. Hier stehen die New Baskets nun schon im Viertelfinale gegen die Telekom Baskets Bonn. "Da sind noch starke Teams dabei, aber gegen Bonn haben wir definitiv eine Chance", hofft er auf ein Weiterkommen und den Einzug unter die Top vier. Zwei Regionalligisten, Rheinstars Köln und AstroStars Bochum, kickten die New Baskets bereits raus, während in der dritten Runde mit Kinderhaus Münster ein vergleichsweise einfaches Los auf NBO wartete. Bonn steht aktuell auf Rang sieben der Regionalliga und ist damit natürlich der Favorit, doch ganz sicher nicht unschlagbar. "Wir wollen da gewinnen."

 

Der große Traum vom WBV-Pokal

 

Düsseldorf misst sich mit TSVE Bielefeld, Borken-Hoxfeld mit TSV Hagen und der ASC Dortmund mit den Citybaskets aus Recklinghausen. Als möglicher Termin steht aktuell der 10. Februar im Raum, der Sonntag nach dem Ligaspiel gegen den Hürther BC II am Vortag. "Unter der Woche abends hat ja auch niemand Lust drauf", ist Weßlowski optimistisch, dass der Termin passt. Der Pokal bleibt natürlich der große Traum in einer Saison, in der in der Liga das Meisterschaftsrennen schon so gut wie entschieden ist. Der WBV-Pokal bleibt die große Chance.

 

Text: Geronimo Köllner (NRZ)